Hype & Trends · Nº 02ausführlich ✓

Dropshipping

Du verkaufst, der Lieferant verschickt – dein Job ist die Werbung.

Worum geht's?

Du betreibst einen Online-Shop, kaufst die Ware aber erst ein, wenn ein Kunde bestellt hat. Ein Lieferant verschickt direkt an deine Kunden. Du brauchst kein Lager, trägst aber die Verantwortung für Lieferzeit, Qualität, Retouren und alle Rechtspflichten als Händler.

Kurz gesagt: Möglich, aber die Margen sind dünn und Werbung entscheidet alles.

Passt zu dir, wenn …

  • du gern mit Werbeanzeigen experimentierst
  • du ein Budget hast, das du verlieren könntest
  • du Zahlen jede Woche ehrlich anschaust

Eher nicht, wenn …

  • du kein Werbebudget einplanen kannst
  • du Kundenservice und Reklamationen vermeiden willst
  • du nach „passivem Einkommen“ suchst

Passt das zu dir?

Hak an, was auf dich zutrifft: „Stimmt, wenn …“

Hak an, was auf dich zutrifft.

Video folgt

Starte hier:

Folge 1 – Was ist Dropshipping wirklich?

Das Prinzip und was in den Erfolgsvideos fehlt.

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1 Bestellung, ehrlich gerechnet
Verkaufspreis29,99 €
– alle Kosten–32,78 €
= bleibt übrig–2,79 €

Mit Beispielwerten lohnt sich ein Bestellung noch nicht. Im Rechner siehst du, an welchen Stellschrauben du drehen kannst.

Zum Rechner

Die ersten Schritte

Ganzer Plan (5 Milestones)
  1. 1
    Produkt & Nische finden

    Ein Produkt, das ein Problem löst und nicht in jedem Supermarkt liegt.

    Erstes To-do: 10 Produktideen sammeln

  2. 2
    Lieferanten prüfen

    Bevor du verkaufst: selbst bestellen und Lieferzeit messen.

    Erstes To-do: 3 Lieferanten vergleichen

  3. 3
    Shop & Rechtliches

    Shop aufsetzen und die Pflichten eines Online-Händlers erfüllen.

    Erstes To-do: Gewerbe anmelden

Typische Fehler & versteckte Kosten

  • Lange Lieferzeiten aus Übersee, die zu Rückbuchungen und schlechten Bewertungen führen
  • Werbekosten pro Verkauf unterschätzen – sie sind oft der größte Posten
  • Retouren: Du bist der Händler und musst den Widerruf abwickeln, nicht der Lieferant
  • Produkte ohne CE-Kennzeichnung oder mit Markenrechtsproblemen verkaufen

Was rechtlich dazugehört

Überblick, keine Rechts- oder Steuerberatung. Prüfe die Details bei der zuständigen Stelle.

  • Gewerbe anmelden, sobald du regelmäßig mit Gewinnabsicht verkaufst erklärt →
  • Kleinunternehmerregelung prüfen oder Umsatzsteuer abführen erklärt →
  • Impressum und Datenschutzerklärung im Shop erklärt →
  • Widerrufsbelehrung und AGB für Online-Verkäufe erklärt →
  • Verpackungsgesetz: Registrierung bei LUCID vor dem ersten Versand erklärt →
  • Produktsicherheit und Kennzeichnung (z. B. Textilkennzeichnung)
  • Du haftest als Händler für Produktsicherheit, auch wenn der Lieferant verschickt
Übersicht drucken / als PDF

Zahlen zuletzt geprüft am 17.10.2026. Quellen: Shopify Preise Deutschland: Basic 27 €/Monat (jährlich) bzw. 36 €/Monat, Online-Kartengebühr 2,1 % + 0,30 €, internationale Karten 3,2 % + 0,30 €, Drittanbieter-Zahlungen +2 % (17.10.2026), Triple Whale, Meta-Ads-Benchmarks (über 40.000 Marken, Aug. 2025 bis Juli 2026): Median-ROAS über alle Branchen 1,88, Apparel & Accessories 2,24; Median-CPA 38,99 $ bzw. 36,98 $. Werbung pro Verkauf = Verkaufspreis / ROAS. Das sind Werte etablierter Shops, deine können deutlich schlechter sein. (17.10.2026), PayPal Gebühren Deutschland: PayPal Checkout im Inland 2,99 % + 0,39 € (Alternative zu Shopify Payments, nicht im Rechner) (17.10.2026), Produktpreis beim Lieferanten, Versand und Retouren hängen vom Produkt ab und sind Beispielwerte. Trag die Werte aus deiner Testbestellung ein., Verkaufspreis und Verkäufe pro Monat sind Annahmen für das Beispiel, keine recherchierten Marktdaten.