Clothing Brand
Eigene Marke, eigene Ware – mehr Marge, mehr Risiko.
Worum geht's?
Du baust eine eigene Modemarke auf und lässt Kleidung in einer Auflage produzieren, statt einzeln drucken zu lassen. Das senkt die Kosten pro Stück, aber du musst Ware vorfinanzieren und lagern. Was nicht verkauft wird, bleibt liegen.
Kurz gesagt: Die Marge kann besser sein als bei Print on Demand – aber du gehst mit der ersten Auflage in Vorleistung.
Passt zu dir, wenn …
- du eine klare Idee für eine Marke und ihre Community hast
- du Geld investieren kannst, ohne es sofort zu brauchen
- du Spaß an Stoffen, Schnitten und Qualität hast
Eher nicht, wenn …
- du nur testen willst, ob sich Designs verkaufen
- du keinen Platz für Ware hast
- du das Geld für die erste Auflage nicht verlieren darfst
Passt das zu dir?
Hak an, was auf dich zutrifft: „Stimmt, wenn …“
Hak an, was auf dich zutrifft.
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Folge 1 – Marke oder Merch?
Was eine Clothing Brand von Print on Demand unterscheidet.
Alle Videos ansehenMit Beispielwerten lohnt sich ein Hoodie noch nicht. Im Rechner siehst du, an welchen Stellschrauben du drehen kannst.
Zum RechnerDie ersten Schritte
Ganzer Plan (5 Milestones)- 1Marke & Zielgruppe
Wofür steht die Marke, und wer trägt sie?
Erstes To-do: Zielgruppe in drei Sätzen beschreiben
- 2Designs & Muster
Erst ein Teil richtig gut, dann die Kollektion.
Erstes To-do: Ein Hauptprodukt festlegen
- 3Vorverkauf & erste Auflage
Nachfrage testen, bevor das Geld im Karton liegt.
Erstes To-do: Vorverkauf oder Warteliste starten
Typische Fehler & versteckte Kosten
- Zu große erste Auflage in zu vielen Größen und Farben
- Muster, Versand der Muster und Etiketten nicht einrechnen
- Größenverteilung raten statt aus Vorbestellungen ableiten
- Fotos und Content für den Launch vergessen
Was rechtlich dazugehört
Überblick, keine Rechts- oder Steuerberatung. Prüfe die Details bei der zuständigen Stelle.
- Gewerbe anmelden, sobald du regelmäßig mit Gewinnabsicht verkaufst erklärt →
- Kleinunternehmerregelung prüfen oder Umsatzsteuer abführen erklärt →
- Impressum und Datenschutzerklärung im Shop erklärt →
- Widerrufsbelehrung und AGB für Online-Verkäufe erklärt →
- Verpackungsgesetz: Registrierung bei LUCID vor dem ersten Versand erklärt →
- Produktsicherheit und Kennzeichnung (z. B. Textilkennzeichnung)
- Markenrecherche, bevor du Namen und Logo festlegst
Zahlen zuletzt geprüft am 17.10.2026. Quellen: workwear-one, Stanley/Stella Cruiser 2.0 (STSU177): 26,64 € netto pro Stück ab 31 Stück (ab 61 Stück 24,98 €), zzgl. MwSt. und Versand 7,90 € netto; nur mit Veredelung (17.10.2026), Spreeprint Preisliste: Siebdruck 1-farbig ab 50 Stück 2,43 € netto pro Druck inkl. Sieb/Film bis A3; dunkle Textilien +0,62 € Unterdruck (17.10.2026), DHL Preise national: Paket bis 2 kg 6,19 € (nur online), Päckchen M 5,19 €. Verpackungsmaterial ist nicht eingerechnet. (17.10.2026), Shopify Preise Deutschland: Basic 27 €/Monat (jährlich) bzw. 36 €/Monat, Online-Kartengebühr 2,1 % + 0,30 €, internationale Karten 3,2 % + 0,30 €, Drittanbieter-Zahlungen +2 % (17.10.2026), Triple Whale, Meta-Ads-Benchmarks (über 40.000 Marken, Aug. 2025 bis Juli 2026): Median-ROAS über alle Branchen 1,88, Apparel & Accessories 2,24; Median-CPA 38,99 $ bzw. 36,98 $. Werbung pro Verkauf = Verkaufspreis / ROAS. Das sind Werte etablierter Shops, deine können deutlich schlechter sein. (17.10.2026), PayPal Gebühren Deutschland: PayPal Checkout im Inland 2,99 % + 0,39 € (Alternative zu Shopify Payments, nicht im Rechner) (17.10.2026), Retouren & Ausschuss pro Verkauf ist ein Beispielwert. Orientierung: Laut Uni Bamberg (Retourentacho, Daten 2018) kostet eine Retoure Händler im Schnitt 11,24 € pro Artikel. (17.10.2026), Verkaufspreis und Verkäufe pro Monat sind Annahmen für das Beispiel, keine recherchierten Marktdaten.